Einleitung
Die Perimenopause ist eine Phase, in der viele Frauen erstmals spüren, dass sich ihr Körper verändert. Schlaf wird unruhiger, die Energie nimmt ab, die Stimmung schwankt. Oft bleiben diese Veränderungen lange unerkannt oder werden anderen Ursachen zugeschrieben.
Was ist die Perimenopause?
Die Perimenopause beschreibt den hormonellen Übergang vor der Menopause. In dieser Zeit beginnen Östrogen und Progesteron unregelmäßig zu schwanken. Diese Phase kann mehrere Jahre dauern und bereits lange vor dem Ausbleiben der Regelblutung beginnen.
Häufige Symptome
Schlafstörungen, Erschöpfung, Zyklusveränderungen, Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, Konzentrationsprobleme, Gewichtszunahme.
Wie lange dauert die Perimenopause?
Die Dauer ist individuell. Bei vielen Frauen beginnt sie Mitte bis Ende 30 und kann bis zur Menopause anhalten.
Medizinische Einordnung
Eine gezielte hormonelle Diagnostik hilft, hormonelle Veränderungen von anderen Ursachen wie Schilddrüsen- oder Stoffwechselproblemen zu unterscheiden.
Therapieansätze
Ganzheitliche Hormonberatung, Nährstofftherapie, Lebensstilanpassung und – bei entsprechender Indikation – bioidentische Hormontherapie.
